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INDIE / ROCK / POP


01 / 08 / 2015

Mennies

Mennies



Die drei feingeistigen, abgehobenen und völlig weltfremden Noch-Studenten machen es sich zur Aufgabe, die leisen Töne zu zelebrieren, die Ruhe zu entdecken, die in spärlich instrumentierten Songs steckt. Dabei vermeiden sie ein Abdriften ins Songwritercliché, indem sie die zerbrechlichen, manchmal allzu wohlklingenden Kompositionen, zersägen, wenn ihnen danach ist. Während das Schlagwerk hier lambchop- und calexico-esk klingt, bolzt es dort in Flaming Lips-Manier alles vor die Wand.

 

Klingt der Bass mal nach Percussion und nordischen Fjorden, zerrt, knurrt und schmiert er im nächsten Moment unkontrollierbar. In feinster Neil Young/Nick Drake-Tradition steht das Gitarrenspiel. Im Kontext des Independentrocks entfalten diese Elemente eine neue, erfrischende Energie. Tolstoi müsste seine Einschätzung, das Leben sei ein mit Scheiße bestrichenes Brot, von dem man gezwungen sei, jeden Tag ein Stück zu essen, überdenken. An einem solchen Abend wird das Brot bestrichen sein mit Landbutter und Alpenhonig.